Le Defi
Nach dem AC 2000 war dies die 2. Teilnahme
des Teams und die 10. Teilnahme eines
französischen Yachtklub am America' s Cup.
Wie so oft hatten die Franzosen wenig Geld
und finanzierten die ersten Monate noch aus
dem Restbudget von 2000. Der
Sponsorvertrag mit AREVA, einer der Welt
größten, zivilen Nukleargruppe, sicherte die
Teilnahme in Auckland, brachte aber die
Atomkraftgegner auf den Plan. Vor allem die
Greenpeace Gruppe in Neuseeland war wegen
der „Rainbow Warrior“ Affäre hochgradig
sensibilisiert. Bevor deren Schiff als
Flaggschiff einer Friedensflotte auslaufen und
die französischen Atombombenversuche auf
dem Mururoa-Atoll verhindern sollte, wurde es
im Hafen von Auckland gesprengt. Es sank,
ein Fotograf wurde getötet und die Teilnahme
des französischen Geheimdienstes
nachgewiesen. Am ersten Segeltag der FRA-
69 steuerten Greenpeace Aktivisten ein
Motorboot gegen die Yacht, die beschädigt
wurde und 2 Wochen lang repariert werden
mußte.
Das sympathische Team leaste erfolgreich die Siegesjacht aus 1995 NZL-32, (die angeblich auch Russel
Coutts für Alinghi wollte) als Trainingsboot. Sie gaben bald die Pläne auf, auch mit der FRA-46 zu
trainieren und verwendeten deren Deckausrüstung für die FRA-79.
Es teilte das Schicksal vieler low-budget Syndikate. Das Team kam spät nach Auckland, hatte daher
wenig Zeit um dort zu trainieren. Es schied im letzten Rennen des Viertelfinale gegen Victory Challenge
aus.
FRA-79 Le Defi / France Herausforderin des Louis Vuiton Cup 2002/03
Am ersten Segeltag der FRA-69 steuerten Greenpeace Aktivisten ein
Motorboot gegen die Yacht,
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AMERICA’ S CUP HISTORY 1983 - 2013