25th AMERICA's CUP 1983 Newport, Rhode Island, USA
Das Syndikat war voll auf der kommerziellen Schiene
und bekam Probleme mit der Rule 26, die damals noch
Werbung auf Schiff oder Segel und jedes Sponsoring
verbot. 1986 lockerte die IYRU ( International Yacht
Racing Union) diese Bestimmung und nahm viel Druck
vom Britischen Herausforderer aber auch von der
französischen KIS Challenge.
Das Syndikat bestellte 2 Jachten, die Crusader I
gezeichnet von Ian Howlett, dem Designer der Victory 83
mit einem relativ konservativen Konzept. ( Weniger
bekannt sind die Experimente des Victory 83 Teams mit
einem Fügelkiel bereits um 1983. Einer der Gründe, dass
sie Alan Bond in der „Keelgate“ Affäre unterstützten).
Die 2. radikalere Konstruktion aus der Hand von David
H.J. Hollom erhielt den Scherznamen Hippo, da ihr
Überwasser-Rumpf in der Form an ein Nilpferd erinnerte.
Diese wurde unter dem Namen Crusader II nach
Fremantle verschifft, nahm aber nicht am LVC teil.
Der CEO Graham Walker und sein Team entschieden sich dann für die Crusader I als Herausforderin. Da er
kürzlich die Whiskey Destilliere mit der Marke „White Horse“ erworben hatte- hieß die Crusader I dann
White Crusader. Er verwendete sie für seine Whiskey Promotion, setzte z.B. einen Spinnaker mit dem
White Horse Logo und bekam am Anfang die Probleme mit der Rule 26.
Das erste mal, daß ein Segel als Werbefläche in einem AC verwendet wurde, war Dennis Connor's
Katamaran US-1 - mit Firmenlogos von Pepsi-Cola, Marlboro und Merryl Lynch-.
Dies war im 2. Rennen des AC 1988.
K-24 White Crusader / Herausforderin des Louis Vuitton Cup 1987
Das Syndikat bestellte 2 Jachten, die Crusader I
gezeichnet von Ian Howlett,
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