Die Herausforderin aus Neuseeland hatte zwei Kielflossen mit einer 9 to Bleibombe zwischen diesen. Sie hatte kein Ruderblatt, sondern wurde mit Klappen am Kiel gesteuert. Beobachter gaben der NZL-20 große Chancen, den LVC zu gewinnen. Denn sie war leicht, schnell und handlich bei einer professinellen Mannschaft. Zum Verhängnis wurde ihr der Bugsprit mit einem Holepunkt am Ende, über den eine Leine des Spinnakers geführt wurde. Mit diesem Trick konnte sie unter Spinnaker unheimlich schnell halsen. Obwohl es eine Kontroverse gab, ob diese Spinnakerführung von der damaligen Segel-Regel IYRR verboten war, wurde den Neuseeländern nach einem Protest des Team der ITA-25 ein gewonnenes Rennen aberkannt. Man hatte dann nicht mehr genug Zeit, konventionelle Spinnaker-Manöver extensiv zu üben. Als man auch noch die Crew wechselte verlor die Yacht das LVC Finale - knapp - aber doch. Damit aber auch die Chance, den AC 1992 zu erobern.
KIWI Magic (NZL - 20) veror das Finale des LVC 1992Die Herausforderin aus Neuseeland hatte zwei Kielflossen mit einer 9 to Bleibombe zwischen diesen.