Challenge Australia (AUS-17)wurde Letzte nach der RR3 des LVC 1992
Syd Fischer, ein Bauunternehmer und ein ausgezeichneter
Hochseesegler ( Weltmeister in der Eintonnen-Klasse)
nominierte eine „low-budget“ Herausforderung, die er selber
finanzierte. Ohne Werbung für Sponsoren ist seine Yacht
ziemlich schmucklos mit wenig veröffentlichten Bildern.
Konstrukteur der AUS-17 ist Dr. Peter van Oossanen, jener
Experte, der im Prüflabor im holländischen Wageningen
den Flossenkiel der Australia II getestet hatte. Nachdem
er vor kurzem einem Bootsmagazin ein Interview gab und
behauptete, dass er den Flossenkiel erfunden und konstruiert
hat, ist wieder ein alter Streit ausgebrochen. Es geht
darum, dass die Yacht damit kein rein australisches Boot
wäre. Mit dieser Behauptung wollte der New York YC
1983 die Yacht aus dem Cup disqualifizieren. Da
Ben Lexcen 1989 verstarb und sich nicht verteidigen
kann, wird diese Sache nicht mehr hochgekocht.
Die AUS-17 trug eine mächtige Bombe auf einer drehbaren
Flosse. Sie sollte die Abdrift der Jacht verhindern, störte aber
letztendlich ihre Geradeaus-fahr-Eigenschaft.
Die „Challenge Australia“ war im LVC nach der RR3 am
letzten Platz. Kurz danach wurden Ihr Rigg und ihre
Ausrüstung entfernt.
Konstrukteur der AUS-17 ist Dr.Peter van Oossanen, jener
Experte, der im Prüflabor im holländischen Wageningen
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AMERICA’ S CUP HISTORY 1983 - 2013